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Wandern auf Mallorca – Überschreitung der Serra de Tramuntana

Der 100 km lange Gebirgszug der Serra de Tramuntana erstreckt sich entlang der gesamten Nordwestküste der Insel – von Andratx im Westen bis hinauf zum Cap Formentor im Nord­osten. 14 seiner Gipfel sind höher als 1.000 Meter, die höchsten erheben sich im nördlichen und mittleren Teil des Massivs. Schluchten, bizarre Berggipfel und Felsabstürze bestimmen das Bild dieses dünn besiedelten Landstrichs – für Wanderer und Naturliebhaber eine der reizvollsten Regionen der Insel.

Wir bieten die Möglichkeit, die Serra de Tramuntana von Andratx bis nach Pollença zu überschreiten. Dabei ist der Endpunkt einer Tagesetappe Ausgangspunkt für die Wanderung des nächsten Tages. Ausgedehnte Bergwälder und alte Kulturlandschaften mit Olivenbäumen, wilde Gebirgsregionen und grüne Täler wechseln auf dieser Route ab. Ihre Gipfelziele: Mola de S’Esclop (927 m), ), Puig de l’Ofre (1.093 m),  Puig de Massanella (1.365 m), Puig Tomir (1.104 m), eröffnen Ihnen prachtvolle Fernblicke, an klaren Tagen sind weite Teile der Insel mit ihrer buchtenreichen Küste und die Gipfel der be­nachbarten Berge zu sehen.

Routen-Detailinformationen
Mittel

Das Besondere dieser OLIVA Wanderreise:

  • Anspruchsvolle Tageswanderungen mit bis zu 7 Stunden Dauer
  • Komplette Überschreitung der Serra de Tramuntana, von Es Capdellà bis Pollença
  • örtliche ortskundige Berg- und Kulturwanderführerin Aina Escrivà
  • 4 Gipfelziele: Mola de S’Esclop (927 m), Puig de l’Ofre (1093 m), Puig de Massanella (1365 m) und Puig Tomir (1104 m)
  • Gruppe: 6 – 12 Personen

Termine und Preise

Reise- & Storno-
Versicherung
Busreisen-Info Flugreisen-Info

04.06. - 11.06.2022

Preis pro Person im DZ €1.369,-
Preis pro Person im EZ €1.525,-
noch 11 Plätze frei
REISE- & Storno-VERSICHERUNG
Busreisen-Info Flugreisen-Info
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Unser Reiseprogramm

1.Tag, Samstag, 04.06.2022: Anreise nach Mallorca

Flug nach Mallorca. Empfang am Flughafen durch den Wanderführer. Transfer zum Hotel in Estellencs an der Westküste. Die verbleibende Zeit steht zur freien Verfügung. Wer möchte, kann durch die winkligen, engen Gassen des kleinen Bergdorfes Bummel oder zur Bucht absteigen. (-/-/A)

2.Tag, Sonntag, 05.06.2022: Es Capdellà – Estellencs

Es Capdellà im Südwesten, ist Startpunkt unserer Inselüberschreitung. Wir wandern auf dem alten Weg zur Finca Galatzó amb Fuss des markanten Puig de Galatzó. Auf einem steilen Pfad erreichen wir den breiten Sattel und von dort geht es zum Gipfel S´Esclop (927 m). Oben bietet sich uns der erste schöne Fernblick auf den Südwesten Mallorcas und hinüber zum benachbarten Berg Galatzó. An seinem Fuß liegt unser Etappenziel, das Bergdorf Estellencs, dem wir auf einem breiten, kargen Bergrücken entgegenwandern. Die letzte Wegstrecke verläuft etwa 1 Stunde durch dichten Steineichenwald und Olivenhaine. (F/-/A)
(Tagesetappe: 6 Stunden, reine Gehzeit; Aufstieg 828 m, Abstieg 758 m)

3.Tag, Montag, 06.06.2022: Estellencs - Esporles – Valldemossa

Ein langer Tag bzw. eine 8-stündige Etappe (reine Gehzeit) liegt heute vor uns. Auf diesem Abschnitt werden wir 900 m auf- und 700 m absteigen. Bereits auf der ersten Etappe, dem alten Weg nach Banyalbufar, können wir den Blick auf das Meer und das Wandern im Schatten der Olivenhaine genießen. Danach wandern wir durch Steinei­chenwald bergauf Rich­tung Esporles. Im Dorf können wir einkehren, dann starten wir zur letzten Etappe, die durch dichten Wald nach Valldemossa führt. Dieses Bergstädtchen liegt etwa 420 m hoch in einem wasserreichen, fruchtbaren Tal, hat kleine gepflasterte Gassen und freundliche, blumenge­schmückte Natursteinhäuser. Seinen Ruhm verdankt Valldemossa der Insel­heiligen Santa Catalina, die hier zur Welt kam, aber auch seinen prominentesten Gästen, George Sand und Frédéric Chopin. Die beiden Künstler hatten 1838 einige Wochen im Kartäuserkloster von Valldemossa gewohnt. – Rückfahrt nach Estellencs.(F/-/A) |  (Tagesetappe: 8 Stunden, reine Gehzeit; Aufstieg 1000 m, Abstieg 750 m) [

4.Tag, Dienstag, 07.06.2022: Valldemossa - Deià – Sóller

Das Bergdorf Valldemossa ist Ausgangspunkt für unsere heutige Wanderung zum 1.064 m hohen Puig des Teix. Die Route führt durch das Gebiet von Son Moragues, einst Besitz des österreichi­schen Erzherzogs Ludwig Salvator und ältestes Wandergebiet der Insel. In etwa 1 Stunde steigen wir auf alten Köhlerwegen zu einer Hochebene auf, die zu einer Rast einlädt. Später kommen wir an alten Köhlerplätzen vorbei und erreichen einen schönen Reitweg (Cami de S’Arxiduc). Er verläuft am Rand einer hohen Felswand und bietet herrliche Blicke auf die Küstenorte Deià und Port de Sóller. Der Erzherzog (1847-1915), ein begeis­terter Wanderer, Naturfreund und Umweltschützer, der die Landschaft Mallorcas besonders liebte, besaß eine Reihe von Landgütern zwischen Valldemossa und Deià. Sowohl in den Bergen als auch entlang der Küste ließ er Reitwege und Aussichtspunkte anlegen, Jagen und Fällen von Bäumen war auf seinen Grundstücken streng verboten. Dem Reitweg folgen wir bis zur Abzweigung Richtung Deià. Dort steigen wir auf einem alten Saumpfad zu diesem schönen Dorf. Dann nehmen wir den Fischerweg zur Bucht Cala de Deià und den wunderschönen Schmugglerpfad am Meer entlang. Im Weiler Llucalcari steigen wir zum Höhenweg GR 221 hinauf und zum alten Weg von Deià nach Sóller. Nicht umsonst wird dieses schöne Tal von Sóller mit einem Garten verglichen, denn auf seinen fruchtbaren Feldern gedeihen zahlreiche Obstbäume, u.a. Zitronen- und Orangen. Wir fahren zurück nach Estellencs. (F/-/A) (Tagesetappe: 8 Stunden, reine Gehzeit; Aufstieg 800 m, Abstieg 1.200 m).

5.Tag, Mittwoch, 08.06.2022: Sóller - L’Ofre (1.096 m) - Cúber Stausee

Wir verlassen heute unser Quartier in Estellencs und fahren wir ab nach Sóller. Das Gepäck bleibt im Bus bis heute Abend. Dann werden wir vom Bus am Cúber Stausee abgeholt und zum Wallfahrtsort Lluc gebracht, wo wir die letzte drei Nächte übernachten werden.

Durch Zitrus­plantagen wandern wir von Sóller zum Dorf Biniaraix und in der gleichnamigen Schlucht aufwärts zum Bauernhof „Cases de l’Ofre“. Wir folgen einem von zahlreichen steingepflasterten Pfaden, die Dörfer und Gehöfte miteinander verbinden und von den Arabern vor rund 1000 Jahren angelegt wurden. An den karstigen Hängen der nordwestlichen Gebirgskette legten die Mau­ren kunstvolle Terrassen an und machten den Boden durch Bewässerung fruchtbar. Wasser ist auch heute kostbar in dieser Region. Obwohl es im Gebirge Quellen und in den Ebenen Brunnen mit Grundwasser gibt, haben viele Häuser in den Dörfern Zisternen zum Speichern von Regenwasser. Immer wieder können wir heute Terrassenlandschaften und arabische Wege bewundern. Diese wurden noch vor 40 Jahren benutzt und von den Bauern gepflegt. Heute beschäftigt sich eine Berufsschule für Wege und Terrassenbau mit der Wiederin­standsetzung dieser Wege. Unsere nächste Etappe verläuft durch hoch gelegene Täler zum Fuß des Berges l´Ofre. Am Grat entlang geht es zum 1.093 m hohen Gipfel. Oben angekommen, können wir uns kaum satt sehen an der herrlichen Aussicht zum höchsten Berg Mallorcas, dem Puig Major (1.445m), auf das Tal von Sóller und die mallorquinische Ebene. Über den 963 m hohen Coll des Cards (Coll = Pass) steigen wir ab zum Stausee Cúber (750 m). Anschließend Fahrt zum Wallfahrtsort Lluc, wo wir für die kommenden drei Nächte untergebracht sind.(F/-/A)
(Tagesetappe: 5 Stunden, reine Gehzeit; Aufstieg 1.050 m, Abstieg 350 m)

6.Tag, Donnerstag, 09.06.2022: Cúber Stausee – Puig de Massanella (1.365 m) – Lluc

Vom Cúber Stausee wandern wir an einer Wasserrinne entlang und durch Steineichenwald bis zur Quelle “Font des Prat”. Dann geht es aufwärts zum Fuß des Puig de Massanella (1.365 m). Um den Gipfel zu erreichen, müssen wir um die steile Westwand und über den Coll des Prat (Pass, 1.200 m) wandern. Schließlich stehen wir am zweithöchsten Berg der Insel und können den Blick weit über die Ebene, die Buchten im Norden und den Puig Major schweifen lassen. Auf den Weitwanderweg GR-221 und auf einen alten Schneesammlerweg steigen wir ab nach Lluc. Dieses große Pilgerzentrum besitzt eine berühmte Madonnenfigur und ein Museum für sa­krale Kunst. Bekannt ist auch der Knabenchor (die Blavets) des Heiligtums. (F/-/A)
(Tagesetappe: 6 Stunden, reine Gehzeit; Aufstieg 750 m, Abstieg 1000 m).

7.Tag, Freitag, 10.06.2022: Lluc - Puig Tomir (1.104 m) – Pollença

Noch einmal haben wir uns einen Gipfel vorgenommen! Unser Ziel, der Puig Tomir, erhebt sich hoch über dem Kloster Lluc. Wir schlagen den alten Weg nach Pollença ein, vorbei an den Bauernhöfen Menut und Binifaldó bis zur Baumgrenze. Wir überqueren einige Geröllfelder bis zur Scharte und wandern dann steil bergauf zum breiten Grat. Vom 1.104 m hohen Gipfel Mallorcas blicken wir weit hinaus ins Land – auf Berge, Hügel und Ebenen, Küsten und Buchten, die Buchten von Pollença und Alcúdia sowie die drei Kaps im Norden der Insel, Formentor, Pinar und Ferrutx, aber auch die zwei höchsten Berge Mallorcas, Massanella und Puig Major, im Süden, sind zu erkennen. Auf dem breiten Rücken steigen wir ab und gehen wir bald an einem “Schneehaus” vorbei. Die sogenannten „cases de neu“ sind tiefe, mit Stein ausgelegte Gruben, die zur Aufbewahrung von Schnee dienten. Es gibt sie nur in Bergregionen ab etwa 1.000 m Höhe, wo es schneit. Gebaut und benutzt wurden die Gruben von den Bergbauern der Region, die den Schnee sammelten, feststampften, in die Gruben legten und mit Asche, Salz und Reisig bedeckten. Zu Eis gefrorener Schnee – während der Sommermonate eine sehr begehrte Ware – wurde dann in großen Blöcken mit Hilfe von Lasttieren talabwärts transportiert und verkauft. Unter­wegs sehen wir noch ein Schneespeicherhaus – übrigens das einzige mit Dach auf Mallorca. Durch Gestrüpp und Geröll erreichen wir den Bauernhof “Fartàritx”. Allmählich wird der Weg flach, die letzte Wegstrecke ist teilweise gepflastert. Nach der Wanderung besuchen wir die „Kulturhauptstadt des Nordens“, Pollença. Hauptat­traktion dieses hübschen, alten Städtchens ist der Kalvarienberg (El Calvari). 365, von Zypressen gesäumte Stufen (eine für jeden Tag des Jahres) führen auf den 113 m hohen Berg, auf dem eine kleine Kapelle steht. Von oben kann man Pollença mit seinem Labyrinth enger Altstadtgassen sehr gut betrachten. (F/-/A) (Tages­etappe: 6’5 Stunden, reine Gehzeit; Aufstieg 620 m, Abstieg 1.000 m)

8.Tag, Samstag, 11.06.2022:

Transfer zum Flughafen und der Rückflug zu Ihrem Heimatflughafen.

 

Charakter der Tour und Anforderungen
►Die anspruchsvollen Wanderungen sind für jeden ausdauernden, gut trainierten und trittsi­cheren Wanderer geeignet, der gewohnt ist, bis zu 7 Stunden am Tag (reine Gehzeit) zu­rückzulegen. Die Wanderzeiten können, je nach Jahreszeit und Kondition der Teilnehmer­Innen, recht unterschiedlich ausfallen. Pro Tag sind bis zu 1.050 Höhenmeter im Aufstieg und bis zu 1.000 m im Abstieg zu überwinden.

►Die einzelnen Etappen führen zum Teil über nicht unterhaltene Wege / Pfade oder gar durch wegloses Gelände. Sie wandern über Gestrüpp, Geröll, Schotter und Kopfsteinpflaster. Manche Hänge sind steil und einige Wege etwas ausgesetzt.

►Sie werden von einem Bus zu den Ausgangspunkten der Tagesetappen gebracht und an deren Ende wieder abgeholt. Da Sie nur das Notwendigste (Picknick, Anorak, Fotoapparat usw.) in einem Tagesrucksack selbst tragen, können Sie die Landschaft unbeschwert ge­nießen.

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  1. Enthaltene Leistungen

  2. Nicht enthaltene Leistungen

  3. Reiseinformationen

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